Was gehört in eine Gassitasche? Unsere Checkliste für entspannte Spaziergänge mit Hund
Seit ich einen Hund habe, gibt es kaum einen Tag ohne Spaziergang. Manche Runden sind kurz, andere dauern mehrere Stunden. Mit der Zeit merkt man schnell, dass man unterwegs immer dieselben Dinge dabeihaben möchte.
Eine Zeit lang habe ich Leckerlis, Kotbeutel und Schlüssel einfach in verschiedenen Jackentaschen verstaut. Das hat funktioniert – aber wirklich praktisch war es nicht.
Als meine alte Gassitasche kaputt gegangen ist, habe ich beschlossen, mir selbst eine neue zu nähen.
Meine selbst genähte Gassitasche
Da ich mittlerweile viele Taschen nähe, wollte ich die Gelegenheit nutzen und mir genau die Gassitasche nähen, die für unseren Alltag perfekt ist. Und für euch auch!
Als Grundlage habe ich ein Schnittmuster für eine Umhängetasche verwendet und es an unsere Bedürfnisse angepasst.
Besonders wichtig war mir, dass die Dinge, die ich ständig brauche, schnell erreichbar sind.
Deshalb habe ich vorne eine zusätzliche Tasche eingearbeitet, die innen mit beschichteter Baumwolle gefüttert ist. Dort bewahre ich Leckerlis auf. So kann ich schnell darauf zugreifen, ohne erst lange in der Tasche suchen zu müssen.

Im Inneren befinden sich außerdem zwei Einsteckfächer. Eines davon nutze ich speziell für Kotbeutel. Dadurch weiß ich immer genau, wo sie sind und muss unterwegs nicht lange suchen.
Nach vielen Spaziergängen hat sich diese Aufteilung für uns als besonders praktisch erwiesen.

Was gehört in die perfekte Gassitasche?
Natürlich sieht jede Gassitasche ein wenig anders aus. Was man dabei hat, hängt vom Hund und den eigenen Gewohnheiten ab.
Das sind die Dinge, die bei uns fast immer dabei sind.
Kotbeutel
Das Wichtigste zuerst.
Wir haben immer mehrere Kotbeutel dabei, damit wir nie in die Situation kommen, Oslos Hinterlassenschaften nicht wegräumen zu können.
Deshalb haben die Kotbeutel bei uns auch einen festen Platz in der Tasche.

Leckerlis
Leckerlis gehören für mich auf jeden Spaziergang.
Meistens habe ich einfach eine kleine Handvoll dabei. So kann ich Oslo für gutes Verhalten belohnen oder seine Aufmerksamkeit in schwierigen Situationen auf mich lenken.
Gerade deshalb war mir die zusätzliche Leckerlitasche an der Außenseite so wichtig. Ich komme schnell daran und muss nicht erst lange suchen.

Pfeife
Mit Oslo haben wir als Junghund einen Rückrufkurs besucht.
Dort haben wir den Rückruf mit einer Pfeife aufgebaut und sehr sorgfältig trainiert.
Die Pfeife kommt bei uns nur beim Training oder im absoluten Notfall zum Einsatz. Trotzdem begleitet sie uns auf vielen Spaziergängen, besonders wenn Oslo im Freilauf unterwegs ist.
Leberwursttube
Zusätzlich zur Pfeife habe ich bei Spaziergängen mit Freilauf oft eine kleine Tube Leberwurst dabei.
Für Oslo ist sie die absolute Super-Belohnung.
Es gibt nur wenige Dinge, die für ihn wertvoller sind. Deshalb eignet sie sich perfekt für besondere Trainingssituationen oder einen besonders guten Rückruf.
Spielzeug oder Futterdummy
Nicht auf jedem Spaziergang, aber regelmäßig.
Die Tasche bietet genug Platz für einen kleinen Ball, einen Futterdummy oder ein anderes Spielzeug.
Wenn wir wissen, dass wir unterwegs an einer schönen Wiese vorbeikommen oder etwas trainieren möchten, wandert meistens auch ein Spielzeug in die Tasche.
Schlüssel und Handy
Natürlich gehören auch die alltäglichen Dinge dazu.
Ich finde es angenehm, wenn Schlüssel, Handy und Hundezubehör an einem Ort sind und ich vor dem Spaziergang nicht lange zusammensuchen muss.
Warum eine gute Gassitasche den Spaziergang entspannter macht
Eine gute Gassitasche ersetzt keinen schönen Spaziergang.
Aber sie sorgt dafür, dass alles seinen Platz hat und man unterwegs nicht ständig nach Kotbeuteln, Leckerlis oder Schlüsseln suchen muss, oder gar die Kotbeutel mit herausfallen wenn ich aber nur mein Handy heraushole.
Je weniger ich organisieren muss, desto mehr kann ich mich auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: Zeit mit meinem Hund in der Natur zu verbringen.
